Millennials & GenZ: Die neuen Generationen an Bossinnen! am Arbeitsmarkt

Noch vor 100 Jahren sah das Leben von Frauen vollkommen anders aus, als heute. Auch wenn man noch von keiner vollen Gleichberechtigung sprechen kann, hat sich bereits viel getan! Besonders die neuen Generationen an Frauen sind ambitionierter als jemals zuvor und gewinnen den Arbeitsmarkt für sich. Aber was genau bringen die Power-Frauen der Millennials und die Quer-Denkerinnen der GenZ mit und was ist ihnen besonders wichtig?

Millennial - Girl - Bosses


Wer zwischen 1980 und 1995 geboren wurde, gehört zu der Generation der Millennials. Im Jahr 2020 haben die weiblichen Millennials rund 25 Prozent des globalen Personalbestands ausgemacht. Die Anzahl von hochqualifizierten, ambitionierten und erwerbstätigen Frauen war noch nie so hoch wie jetzt. Außerdem haben sie klare Vorstellung von ihrer Karriere: Keine Frauengeneration zuvor war selbstbewusst und zielstrebig - 53% geben an, dass ihnen Aufstiegschancen sehr wichtig sind.

Frauen haben stärker ausgeprägte Werte für die Arbeitswelt, als Männer: Sie lehnen die Arbeit in Branchen mit schlechter Reputation ab (wie z.B. in Öl- und Gasbranchen oder der Finanz- und Rüstungsindustrie) und 83% sehen Unternehmenswerte wie Gleichberechtigung, kulturelle Vielfalt, Diversität und soziale Integration als wichtige Faktoren, ob sie sich in einer Firma bewerben oder nicht.


Millennials (sowohl weiblichen, als auch männlichen) sind zudem die Work-Life-Balance wichtiger als jeder Generation zuvor. Außerdem sind sie hungrig nach Feedback: Die Mehrzahl der Personen finden, dass dies ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsalltags ist und es verbessert werden sollte.

GenZ - Quer - Denkerinnen


Wenn du nach 1995 geboren wurdest, gehörst du zu den Generation Z - der jüngsten Frauengeneration, die arbeitet. Auch hier gibt es schon einige auf dem Arbeitsmarkt, die zwischen 18 und 25 sind. Es ist DIE Generation-Online, die digital Natives, die auch völlig neue Fähigkeiten auf den Arbeitsmarkt mitbringen.


Im Gegensatz zu dem Vorurteil, dass die jüngste Generation ein Über-Selbstbewusstsein hat, zeigt

sich klar, dass die GenZ-Frauen eher unsicher im Arbeitsmarkt. Melden im Meeting? Fragen nach einer Gehaltserhöhung? Neue Ideen einbringen? Lieber nicht. Es fällt ihnen auch schwer Entscheidungen zu treffen - zu viel Information und zu wenig Zeit, weshalb die Generation getroffene Entscheidungen immer wieder in Frage stellt. Wegen dem ständigen Vergleichen steht

die Generation auch unter einem enormen Leistungsdruck!

Die GenZ-Frauen sind sehr flexibel und haben kein Problem mit Veränderungen. Bei einem Jobwechsel würde die Mehrheit etwas Neues ausprobieren und wäre auch nicht abgeneigt in eine völlig neue Branche hineinzuschnuppern. Die Generationen zuvor bleiben lieber in gewohnten Arbeitsgebieten. Egal ob in Beziehungen oder dem Job: GenZs sind maximal unverbindlich. Allerdings kann das auch an dem Alter der GenZ-Frauen liegen.

"Wer neu am Arbeitsmarkt ist, probiert sich aus, das ist klar. Dazu gehört auch, nicht nur ein anderes Unternehmen, sondern auch gleich einen neuen Beruf auszutesten." - Dr. Katrin Luzar

Anders als vielleicht zuerst erwartet ist die Generation Z viel familienbewusster, als ihre Vorgänger-Generation. Auch wenn den Millennials bereits eine Work-Life-Balance wichtig ist, vertrauen GenZ noch viel mehr auf Familienbunde. Während das Leben von vielen digitalen, schnelllebigen und oberflächlichen Beziehungen geprägt ist (auch in der Arbeitswelt), bleibt die Familie eines der wenigen beständigen Rückhaltemöglichkeiten der GenZ-Frauen.



Ganze egal welcher Generation DU angehörst und ob du bereits arbeitest oder nicht - gemeinsam rocken wir das! Suchst du ein bisschen Inspiration von Power-Frauen, die bereits Großes erreicht haben? Hör doch in unseren Podcast rein: https://www.bossinnen.com/podcast



Quellen: PwC-Studie «The female millennial: A new era of talent» World-of-Work-Studie von dem Karriereportal Monster Studie “Junge Deutsche”


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